Über mich

Meine Schwester und ich

Im Jahr 1966 wurde ich gemeinsam mit meiner eineiigen Zwillingsschwester und als Schwester meines einendhalb Jahre älteren Bruders in Wien geboren. Meine Mutter war Friseurin und mein Vater Bauunternehmer. Bereits als Jugendliche begann ich mich mit Themen rund um friedliche und nachhaltige Lösungen und Kommunikationsformen zu beschäftigen. Auslöser dafür war der Mordanschlag an unseren damaligen Nachbar und Freund meiner Eltern, Heinz Nittel. Ich stellte mir erstmals die Fragen: Wie kann man mit Konflikten friedlich umgehen? Welche Auswirkungen können ungelöste Konflikte und Beziehungskrisen haben? Was hält uns gesund und was macht uns krank?  

Mein Bruder und ich

Diese Fragen beschäftigten mich weiterhin – insbesondere als meine Mutter während meiner Matura an Krebs erkrankte und drei Jahre später verstarb. Ein Jahr später starb dann noch mein Vater bei einem Verkehrsunfall. Eine Verlassenschaft mit schwierigen, noch zu realisierenden Bauprojekten erwartete uns Geschwister. Die Aufarbeitung der Projekte dauerte mehrere Jahre. Damals arbeitete ich in der PR-Branche und absolvierte berufsbegleitend den Universitätslehrgang „Marketing & Sales“..

Meine Geschwister und ich heute

Mitzuerleben, wie nahe der Tod ist, änderte mich und meinen Berufswunsch und ich wechselte in den Journalismus. Über 20 Jahre lang begab ich mich als Gesundheitsjournalistin in verschiedenen Verlagsredaktionen auf die Suche nach den Wurzeln der integrativen Gesundheit. Bis dann 2007 die Wirtschaftskrise begann und immer mehr Burn-Out-Betroffene sich mir anvertrauten. Sie erzählten mir von ihren Belastungen im Arbeitsalltag. Das bewog mich dazu, in einer zweijährigen Interviewstudie die Hintergründe von Burn-Out zu recherchieren. Ich wollte wissen, inwieweit überfordern uns das Wachstumsdenken, die Digitalisierung und die damit zunehmende Komplexität und Dynamik in unserer täglichen Zusammenarbeit und unserer Menschlichkeit? Und wie kann die Kommunikation helfen? Die Studie präsentierte ich im Zuge meines Masterstudiums „Kommunikation und Management“. 

Mein Lebensgefährte und ich

Dann folgten weitere Ausbildungen, beispielsweise CSR- und Nachhaltigkeitsmanagement, systemische Aufstellungsarbeit in Organisationen, Arbeitsbewältigungs-Coaching, Trainerin, Burn-out-Prävention, Gender und Diversity, uvm.. Im Jahr 2014 gründete ich dann mein eigenes Unternehmen Evelyne Huber e.U. und wurde Unternehmerin. Ein Jahr später baute ich zusätzlich gemeinsam mit meinem Lebens- und Bürogefährten, dem Journalisten Claus Reitan, die Redaktionsgemeinschaft und Plattform Nachhaltigkeitskommunikation auf.

Meine Kinder und ich

Meine heutigen Angebote als Beraterin, Trainerin und Publizistin gehen aus meinen Ausbildungen und aus meinen langjährigen und bereichernden Erfahrungen im Umgang mit Menschen hervor. Diese Erfahrung gebe ich gerne an Menschen weiter. Ich sehe mich selber als Mitgestalterin im Sinne einer nachhaltigen Gesellschaft – einer zukunftsfähigen, menschlichen, friedlichen und gesunden Welt. Dies auch und vorallem  im Sinne unserer Kinder und nachfolgenden Generationen. Meine Tochter ist heute 25 Jahre alt und mein Sohn 23 Jahre alt. Ich lebe in einer Patchworkfamily mit meinem Lebensgefährten und seiner Tochter 22 Jahre alt – und unserer Hündin.